Hallo ihr Lieben,

heute habe ich gleich mehrere Seiten für euch aus meinem Art Journal gepickt, mit denen ich euch zeigen will, wie ihr Dinge in euren Kunstwerken verwenden könnt, die auf den ersten Blick vielleicht nicht dafür gemacht sind.

 

Tortenspitze

 

Im ersten Bild mit dem Schmetterling habe ich eine Minitortenspitze aus Papier als Schablone verwendet und mit meinen Distress Inks und dem Blending Tool einen Hauch Farbe auf die Seite gezaubert. Die Tortenspitze hat nicht so viele Flächen, was bedeutet, dass auf diese Weise viel von eurem Blatt weiß bleibt. Für mein Motiv war mir das gerade recht. wer etwas mehr Fokus auf seinen Hintergrund legen will, könnte zum Beispiel vorher eine Serviette aufkleben oder den Hintergrund anderweitig färben und die Technik erst anschließend verwenden.

Im zweiten Bild mit der Collage habe ich ebenfalls so eine Tortenspitze verwendet, sie diesmal aber direkt mit Mattmedium aufgeklebt und der Seite so etwas Haptik gegeben. Unten rechts in der Ecke könnt ihr das am besten erkennen. Weil die Tortenspitze in ihrer Beschaffenheit sehr glatt ist, habe ich eine Schicht Gesso aufgetragen, bevor ich schließlich mit Farben gearbeitet habe.

 

Feuchttücher

Um zwischendrin mal kurz meinen Tisch abzuwischen oder auch um Farben auf dem Blatt zu verteilen verwende ich gerne Feuchttücher. Soweit möglich, versuche ich mit einem Tuch nur eine Farbfamilie einzufangen und lasse sie dann trocken, denn man kann sie noch super verwerten.

Im Bild „Places to go“ habe ich zuerst meinen Hintergrund mit Farbsprays und Stempeln gestaltet und anschließend getrocknete Tücher zerrissen und aufgeklebt. Mattmedium eignet sich dafür super. Simpel, aber effektvoll: Mit dem Farbkontrast hatte ich dann einen schönen Hintergrund für meine aus Postkarten und Buchseiten gebastelten Polaroids, mein Zitat und verschiedene Ephemera.

Auf der anderen Seite habe ich meiner aus Papier zugeschnittenen Elfe einen Rock gebastelt. Um dem getrockneten Feuchttuch ein Muster zu verleihen, habe ich mit Blending Tool, Distress Inks und einer Schablone gearbeitet. Auch das funktioniert klasse!

 

Origami-Papier

Auch Origami-Papier verwende ich gerne in meinem Art Journal. Es ist sehr dünn und daher nicht mit Cardstock oder ähnlichem zu vergleichen, hat aber auch ganz tolle Anwendungsmöglichkeiten. Die Auswahl an unterschiedlichen Mustern ist traumhaft und auch preislich fallen sie dem Geldbeutel nicht so zur Last.

Die ausgestanzten Kreise auf dem „Sunshine“-Bild oben sind zum Beispiel aus Origami-Papier gemacht. Und auch für meine „Think outside the box“-Seite habe ich damit gearbeitet und kleine Boxen zugeschnitten.

 

Euren Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt. Fallen euch noch mehr Sachen ein, die man auf den ersten Blick nicht unbedingt in einem Art Journal erwarten würde? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Bis bald,
Eure Natalie